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die Kirche

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 Großsorheim ist heute ein Ortsteil von Harburg.

In das feingliedrige Relief mit Kuppen und Mulden am südlichen Riesrand schmiegt sich das Dorf entsprechend den natürlichen Gegebenheiten an. Die alte, vom Bock herunterziehende Landstraße hatte eine Vorläuferin in einem römischen Straßenzug. Mehrere römische Gutshöfe sind in den Fluren nachgewiesen. In deren Nachbarschaft dürften sich im 6. und 7. Jahrhundert die Alemannen niedergelassen haben, obwohl sichere Beweise in Form von Reihengräbern noch fehlen.
 Ins Licht der Geschichte tritt der Ort erstmals im 13. Jahrhundert mit der Nennung einer Burg. Sie dürfte auf dem waldfreien Hügel am südlichen Dorfrand auf dem Utzenberg gelegen haben. Seit ihrer Verpfändung an die Grafen von Oettingen prägten diese die Ortsgeschichte über Jahrhunderte hinweg. Das Wachstum aus wenigen Hofstätten zu einem stattlichen Haufenwegedorf ist durch die allmähliche Ansiedlung zahlreicher mittel- und kleinbäuerlicher Betriebe erklärbar.
Dem Turm der St.Gallus-Kirche wurde im 20. Jahrhundert ein neues Langhaus angebaut.

Quelle: Das Ries, wie es ist.
Von Hans Frei und Wolfram Proeller.
Eine landeskundliche Erläuterung mit 123 farbigen Luftbildern und Beschreibungen
Verlag der Buchhandlung GRENO, Nördlingen

über die St. Gallus-Kirche in Großsorheim
Fotos: F.Baumgärtner

...unsere Kirche am Erntedankfest 2004

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